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Walking on air

Somehow touched just by a short piece of music...
Remembering times these words could have fitted to...

Und ein Dankeschön nochmal an Frau Mondenkind.

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Vom "Hamburg Chainsaw Massacre" und dem nahenden Sturm

Nach zweieinhalb Tagen waren sie - die Beauftragten der 'Baumpflege' - dann wohl fertig mit ihm, mit dem von mir so geschätzten Baum, von dem ich ja schon geschrieben hatte. Naja - leicht hat er es ihnen nicht gemacht, der gute. Direkt an der Straße prangt nun der Stumpf, an seiner breitesten Stelle 1,5-2m Durchmesser. Das Sägemehl und die Splitter vom Holzhäcksler quellen nun im Regen auf. Ich weiß nicht - es klingt vielleicht absurd - aber irgendwie tut mir das weh - selbst wenn es, falls er denn wirklich krank oder instabil war, aufgrund des Sturms, der da anrollt Richtung Deutschland und europäisches Festland, und der Sicherheit vielleicht doch sein Gutes hat, dass er dann jetzt gefällt wurde...

Apropos Sturm. Das ZDF hat da eine Karte mit den aktuellen Unwetterwarnungen. Und irgendwie ist mir doch ein bisschen flau, wenn ich die so sehe. So ziemlich alle Menschen, die mir am Herzen liegen, Familie und Freunde, seien sie nun zu Hause oder gerade warum auch immer unterwegs, befinden sich an Flecken, wo vor Unwetter oder (öfter) sogar noch "extremem" Unwetter gewarnt wird. Ein bisschen gruselig ist es schon. Die Straßen hier scheinen auch irgendwie leerer als sonst zu sein. Ich war zwar nochmal für 1 1/2h draußen, bin jetzt aber auch froh, wieder drinnen zu sein. Denn auch wenn der Regen nicht stärker geworden ist, langsam kommt der Wind. Und ich hoffe, er geht dann auch irgendwann wieder, ohne allzu große Schäden zu verursachen, so dass hier und anderswo niemanden wirklich was passiert...

UPDATE 16:13 - Vorhin habe ich Bescheid bekommen, dass eine Kollegin bei der Arbeit ausfällt und ich sie vertreten soll. Wird wohl doch nichts mit drinnen bleiben, ich muss auch (doch) nochmal raus...

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Die Stadt im Nebel - und ich?

Der Fernsehturm im Nebel heute mittagNaja - es war ein anstrengender Tag heute. Einer mit ungeplanten Ereignissen. Angefangen von meinem 14tägigen Seminar um 10h, das sich wohl schon letzte Woche wieder getroffen - ohne mich - und dafür heute zu Hause war - außer mir eben. Ich will mich nicht beklagen. Immerhin bin ich so bei Zeit aus dem Bett gekommen und habe dann ganz unerwartet und zufällig ein bekanntes Gesicht an der Uni getroffen. Das war auch nett.

Danach die PC-Aushilfe - Fehlersuche ohne wirkliche Erkenntnisse, teilweise Lösungen, die allerdings mehr zufällig erscheinen oder mir zumindest nicht völlig klar sind. Wohl auch ein paar (übliche?!) Ungereimtheiten, wie das bei solchen Dingen eben so ist. Die hätten auch andere, mit genau diesen Geräten vertrautere Menschen wohl nicht sofort (und vielleicht auch nicht besser oder schneller) lösen können.

Zum Schluss dann die Arbeit wie üblich - ein klein wenig stressig, aber das war okay, weil es ja doch gereicht hat. Und weil die letzten Arbeits"abende" ja doch seeeehr relaxt waren.

Und sonst? Nebel über der Stadt, dichte Wolken. Regen am Abend. - Mein Lieblingsbaum auf dem Weg von mir zu Hause zur nächsten U-Bahn-Haltestelle wird gerade gefällt. Gestern abend lagen unter ihm auf dem Gehweg schon allerlei Äste. Heute abend ist bis auf den Stamm und die dicksten Äste alles ab. Morgen wird er dann fallen - oder wohl eher wie der Rest auch nach und nach in handhabbaren Stücken abgetragen werden. Warum? Naja, er hatte im vorletzten Herbst oder Winter einen großen Ast an der Seite im Sturm verloren, wo nun eine große Wunde im Stamm klaffte. Vielleicht war er krank, schon davor oder jetzt danach. Vielleicht war er auch im Weg, brauchte er doch gut Platz auf dem Gehweg. Wie auch immer. Ich werde ihn vermissen... Und in Zukunft vielleicht mal wieder an ihn denken, wenn an der Straße ein Schild steht, wie zur Zeit dort: 'Baumpflege' heißt es dort. So kann man es auch nennen...

Und sonst? Einige Fragezeichen. Arbeit für die Uni, die zwar langsam wieder etwas in Fahrt kommt, aber doch auch noch mühsam vorankommt. Auch Zweifel - leise und nicht ganz so leise. Ob es das wirklich ist? Und was sonst noch ist, was es vielleicht eher wäre, wie sich Dinge realisieren lassen - not that easy. But that seems to be life, too.

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Message to a friend

Hey Sunnyman!

Auch wenn Du es vielleicht auch jetzt noch immer nicht so recht an Dich ran lassen magst ;-) ... Ich wünsche Dir einen schönen letzten Abend in der Heimat, eine ruhige und erholsame Nacht und dann morgen eine gute Reise ohne Komplikationen und Turbulenzen! Auf dass das Land der unbegrenzten Möglichkeiten Dir in den nächsten sechs Monaten vor allem die positiven davon offenbaren wird, Du Deinen Spaß auch dort haben wirst, die Sonne Dir scheinen wird und die Welt und das Sein Dir gewogen sein werden!

Namaste, alter Freund!

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What a beautiful day!

Ausschlafen und dann im Laufe des Tages mit beinahe all den Menschen sprechen, die mir am Herzen liegen - ich muss sagen, für mich war das gestern ein wirklich besonderer Tag. Und ein besonders schöner Tag, weil das eben alles so war, und Zeit war, um zu sprechen und mehr zu sagen als drei Sätze.

Und ich möchte Danke sagen: all jenen, die an mich gedacht haben, die mich angerufen haben, mir Gutes gewünscht haben, kreative Überraschungen im Netz hinterlassen haben, mich auf vielfältigste Weise beschenkt und auch berührt haben. Herzlichen Dank!

Wenn ich zurück denke, vor einem Jahr, da saß ich um diese Zeit gerade womöglich an einem lauschigen Plätzchen in Indien. Das ist jetzt tatsächlich schon wieder ein Jahr her, ein bewegtes Jahr her. Und in gewisser Weise passt das Highlight dessen, was ich von Frau A. und Herrn S. gestern abend, als wir beim Pakistani hier in der Nähe essen waren, bekommen habe, so absolut dazu, dass ich hier einfach ein Bild davon hinterlassen muss:

Der Buddha im Kerzenschein

Wobei er bei Tageslicht noch besser zu erkennen ist:

Der Buddha bei Tag

Eigentlich entzieht er sich gerade auf den Fotos, die ja eigentlich nicht sooo besonders hochwertig sind, allen Worten, die ihn näher beschreiben könnten...

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Rätselhafte Zeit(en)...

Ich wundere mich. Die Dinge scheinen manchmal so verrückt, so außergewöhnlich, unerwartet und doch so einfach. Da gibt es so viele Tage, wo es irgendwie nicht rund läuft, beinahe alles schwierig und anstrengend ist und ich nichts lieber gehabt hätte wie ein gutes Gefühl bei dem, was gerade ist.

Und dann kommt auf einmal wie aus dem Nichts ein Morgen wie heute, wie ein Geschenk. Wo ich morgens mit unerwarteter Leichtigkeit doch mal bei Zeit aus dem Bett gekommen bin und sich alles so anfühlt, als würde das Leben sagen wolle, jetzt kann es weiter gehen - wo mit auch immer, vielleicht mit den ganzen Sachen, die eh anstehen. Aber egal.

Ich schmunzle. Es ist wirklich verrückt. An manchen Tagen sich so zu mühen und dann kommt es heute morgen von alleine. Vielleicht sollte ich das mit dem Loslassen doch noch ein bisschen üben... ;-) Jetzt freu ich mich erstmal. Und wenn das Leben schon sagt, dass es weiter geht, na dann erstmal ans Werk!

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In a silent mood

Es ist schon nach 11h. Draußen ist es noch (relativ) still. Angenehm still nach dem lauten Knallen der letzten Nacht, als ich gezweifelt habe, ob dieses ganze Silvestergeböller nicht doch ein völliger Blödsinn ist. Mir jedenfalls war es einfach zuviel, zuviel an Getöse, zu wenig Ruhe.

Und nun? A new year... Die Zähler der Tage haben gesagt, dass bei uns nun ein neues Jahr begonnen hat. Anderswo auf der Welt wird anders gezählt, so dass die Menschen dort ihr Neujahr noch gar nicht begangen haben. Und irgendwie - ist das nicht alles irgendwo auch seltsam? Es ist eben ein neuer Tag, immer noch JETZT, auf ein Neues eben...

Was auch immer das alles uns sagen mag, jeder und jedem für sich - Euch allen alles Gute und viel Gesundheit und Freude für das, was da nun kommt - sei es nun 2007, das neue Jahr oder einfach nur ein neuer, anderer Tag. Vielleicht auch einfach:

"Ein schöner Tag. Wenn er zu Ende  geht, ist nichts mehr, wie es war."
Schiller - auf der CD "Weltreise"

Lasst es Euch gut gehen, Ihr Menschen hier und anderswo dort draußen!

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Daheim...

Waldfoto 1


Waldfoto 2 - Wladweg

Als ich über die Feiertage meine Familie besucht habe, war ich auch ein wenig dort spazieren, wo meine eine Oma früher mit mir (ich glaube, mein Bruder war da auch oft dabei, aber das weiß ich nicht mehr so wirklich) unterwegs war...

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Ganz anders und überrascht

Gestern bin ich vom ersten Block meiner Ausbildung in Gewaltfreie Kommunikation zurückgekommen -  freudig, ruhig, entspannt. Und wie ich nun wieder hier an meinem Rechner saß und meinen letzten Blog-Eintrag sehe, alles, was darin so steckt, ich bin überrascht. Es sind wenige Tage vergangen - und alles scheint anders,  vom Gefühl her, das sich dahinter verbirgt. Es ist wirklich ein Rätsel, dieses Leben...
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Kein Zurück...

Vielleicht ist es so ein wenig wie bei Platons Höhlengleichnis. Und manchmal macht es mich schier wahnsinnig.

Wer immer im Dunkeln gelebt und nur ein einziges Mal Licht gesehen hat, der wird doch ein ganz anderer sein. Wer einmal den Geschmack von Freude, von Stille, von Frieden mit sich kennen gelernt hat, der wird auch nicht mehr vergessen. Das Wissen, die Erfahrung bleiben. Und so erscheinen manche schweren Stunden dann vielleicht sogar umso dunkler, weil man sie eben hat und nicht vergessen kann, nicht zurück kann hinter diesen Punkt, sondern weiter gehen muss auf seinem eigenen Weg, wenn man nicht vom Wahnsinn oder der Depression gepackt werden will.

Ach ja. Manchmal würde ich mir wünschen, dass das Leben ein wenig einfacher wäre, dass der Weg etwas leichter wäre. Aber die beiden kümmern sich da nicht drum. Warum auch? Sie sind eben, wie sie sind - wie auch sonst...

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